Nachtrag: Der Balkan - Dr. Albrecht Wirth (1914)

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Ein kleiner Nachtrag meinerseits zum Thema “Die heutigen Mazedonier - eine Erfindung Titos”. Vor ein paar Wochen fand ich ein interessantes Buch: “Der Balkan” von Dr. Albrecht Wirth. In diesem Buch fand ich ein paar sehr interessante Einblicke in der Ansicht von Herr Wirth:

“Ursprünglich gibt es nur zwei große Zweige der Südslawen: Serben und Slowenen; dann könnte allenfalls die Mazedonier als eigener Stamm gelten.” (Bild 1)

“Die Bulgaren können im Königreich mit 3,2 Millionen angenommen werden, zusammen mit den Mazedonier 4 Millionen. (Bild 2)

“In einem hat Fallmerayer, der seine Gegner an Geist weit überragte, vollkommen recht: dass schon im achten Jahrhundert bis hin zum Kap Matapan von Slawen bewohnt war und dass selbst Sparta und die Hänge des Tangetos Hauptsitze slawischer Stämme wurden. Auch das wird man von ihm annehmen, dass es noch zu seiner Zeit, als um das Jahr 1840, so manche Gegenden gab, namentlich Attika selber, in denen Albanisch besser als Griechisch verstanden wurde.” (Bild 3)

Wenn schon für mich diese Aussage ein Schock ist, wie würden dass die heutigen Griechen aufnehmen? Dieses Buch stammt aus dem Jahre 1914, also lange vor Tito und seinem angeblichen “Nationbuilding”.

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Welcher Nationalität gehörte Alexander der Große an?

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Diese Frage stellte der britische Showmaster, einer berühmten Quiz Show, zweier Kandidaten. Die Antwort war zunächst ganz klar…falsch. Seht selbst:

Die Kandidaten haben mit dieser falschen Antwort cirka 23.000 britische Pfund verloren.

iGenea und die Gene der Makedonier

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Frau Imena Pazos, Geschäftsführerin des schweizerischen Instituts für genetische Untersuchungen iGenea, bestätigte in Ihrer Antwort auf die Frage, ob die heutigen Makedonier(Mazedonier) mögliche Nachfahren der antiken Makedonier waren mit einem klaren “JA”.

“Ja, ein Mazedonier kann schon sagen, dass er ursprünglich ein Makedonier ist, aber nur wenn er aus einer Bergregion oder aus einem isolierten oder schwer zugänglichen Gebiet stammt, oder durch einen DNA-Test als Makedonier bestimmt wurde.”

Wenn man bedenkt, dass die Republik Makedonien selbst ein sehr gebirgiges Terrain umfasst, müsste der prozentuelle Anteil weit aus höher liegen. Frau Pazos schreibt weiters:

“Der genetische Vergleich zwischen Mazedonier aus Berggebieten und die alten Funde aus der Makedonischen Zeit belegen eine Verwandtschaft. Die Mazedonier haben sowohl eine makedonische, wie slawische, wie phönizischen Herkunft. Heute nimmt man an, dass die ursprünglichen Makedonier, nur noch in den Mazedonier aus Berggebieten und isolierten Gegenden weiter leben.”

Unsere südlichen Nachbarn sollen aber nicht glauben, nur weil die heutigen Makedonier auch eine slawische Herkunft besitzen, mehr als Slawen gezählt werden, denn Frau Pazos schreibt folgendes:

“Nur noch eins: Der slawische Anteil ist in den restlichen Balkan-Länder nicht so groß wie die meisten meinen. Slowenien und Serbien haben mehr als 40% mit slawischen Wurzeln, aber in Bosnien, Albanien, Mazedonien oder Kroatien ist der Anteil nicht so groß. In Polen oder Slowakei ist der Anteil z.B. größer.”

Also wenn Griechenland behaupten kann, dass sie die Nachfahren der antiken Griechen waren, kann die Republik Makedonien das genau so. Mit dieser Aussage kam ein weiteres Stückchen Wahrheit ans Tageslicht.

Nachtrag:

Quellen:
iGenea - http://www.igenea.com
Pelagon.de - http://www.pelagon.de/?p=306
Vecer - http://www.vecer.com.mk/?ItemID=6C9FD96E80B52E49922792B83CF973A4

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